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https://www.hna.de berichtet:

Der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland hat sich im Jahr 2025 erheblich erhöht. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt nun bei 2,5 Prozent des Einkommens, was deutlich über den 1,7 Prozent des Vorjahres liegt. Viele Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitrag erhöht, wobei die Erhöhungen von 0,4 bis zu 2,4 Prozentpunkten reichen. Lediglich 11 Krankenkassen haben ihren Beitrag unverändert gehalten, und keine hat ihn gesenkt.

Diese Erhöhungen sind auf die steigenden Kosten im Gesundheitswesen zurückzuführen, insbesondere für Behandlungen und Arzneimittel. Die Techniker Krankenkasse zum Beispiel hat ihren Zusatzbeitrag von 1,2 auf 2,45 Prozent verdoppelt. Andere Krankenkassen haben ähnliche Erhöhungen vorgenommen, wie die Barmer mit 3,29 Prozent und die Mobil Krankenkasse mit 3,89 Prozent.

Um trotz dieser Erhöhungen Geld zu sparen, gibt es verschiedene Strategien. Versicherte können bestimmte Ausgaben in der Steuererklärung als „außergewöhnliche Belastungen“ geltend machen, wie Brillen, Zahnersatz und Medikamente auf Privatrezept. Chronisch Kranke können von steuerlicher Absetzbarkeit von Dauerbehandlungen profitieren, wenn sie bestimmte Zuzahlungsbefreiungen nutzen.

Ein gesunder Lebensstil kann ebenfalls helfen, Geld zu sparen. Viele Krankenkassen belohnen gesundheitsbewusstes Verhalten mit Geldprämien, wie regelmäßige Vorsorgebesuche oder Sportaktivitäten. Ein Wechsel der Krankenkasse kann sich ebenfalls lohnen, wenn man die verbleibenden fünf Prozent der Zusatzleistungen berücksichtigt, die sich deutlich unterscheiden können.

Zusätzlich können private Zusatzversicherungen in Betracht gezogen werden, um langfristig Kosten zu senken. Allerdings sollten diese Versicherungen genau abgewogen werden, da sie zunächst auch Kosten verursachen und nicht immer einen wichtigen Versicherungsschutz bieten.

Mehr dazu auf: https://www.hna.de Krankenkassen-Zusatzbeitrag so hoch wie nie zuvor: Experte gibt Tipps, wie Sie doch noch …