https://www.pfefferminzia.de berichtet:
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland erlebt derzeit eine Phase der Beitragserhöhungen. Fast alle gesetzlichen Krankenkassen haben ihre Beiträge zum Jahreswechsel 2025 angepasst, wobei der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz von 1,7 % auf 2,5 % gestiegen ist. Dieser Anstieg liegt deutlich über dem prognostizierten Durchschnitt von 2,5 % und führt zu erheblichen Mehrbeiträgen für die Versicherten. Die Höchstbeiträge für GKV-Versicherte ohne Kinder betragen 1.174,16 Euro pro Monat, während Versicherte mit Kindern maximal 1.141,09 Euro pro Monat zahlen müssen. Die Beitragsbemessungsgrenze, die festlegt, bis zu welchem Einkommen das Einkommen bei der Beitragsberechnung berücksichtigt wird, liegt bei 66.150 Euro pro Jahr oder 5.512,50 Euro pro Monat. Die Erhöhungen der Beiträge haben zu Unmut bei den Versicherten geführt. Eine Umfrage des AOK-Bundesverbands ergab, dass 86 % der Befragten erwarten, dass die Beiträge weiter steigen werden. Fast jeder Zweite fühlt sich durch die Beitragserhöhungen sehr oder eher belastet, insbesondere in Ostdeutschland. Die AOK-Chefin Carola Reimann fordert nachhaltige Beitragsstabilisierung und kritisiert die ineffiziente Verwendung der Beitragsgelder. Sie betont, dass das deutsche Gesundheitswesen genug Geld hat, aber es trotzdem von Über-, Unter- und Fehlversorgung geprägt ist. Die Mehrheit der Befragten hält es für sehr wichtig, dass die Politik die Beiträge stabilisiert, obwohl nur 20 % der Bürger denken, dass die Verantwortlichen Beitragsgelder effizient einsetzen.
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