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https://www.pharmazeutische-zeitung.de berichtet:

Jürgen Peter, der Vorstandsvorsitzende der AOK Niedersachsen, erhielt im Jahr 2024 ein Gehaltsplus von 19.402 Euro, sodass sein Jahresgehalt nun 237.253 Euro beträgt. Darüber hinaus erhielt er einen Bonus von 59.313 Euro. Sein Vorstandskollege Jan Seeger erhielt zusätzlich 15.039 Euro und kam auf ein Jahresgehalt von 191.564 Euro. Jan Seeger erhielt ebenfalls einen Bonus von 38.313 Euro. Diese Entwicklung ist Teil einer größeren Tendenz, bei der viele gesetzliche Krankenkassen trotz Riesen-Defiziten in ihren Bilanzen ihren Chefs hohe Bonuszahlungen überwiesen haben. Der höchste Bonus wurde laut Berichten von den Managern der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK) gezahlt, wobei Chef Hans Unterhuber 133.766 Euro zusätzlich zum Gehalt von 171.720 Euro erhielt, was insgesamt knapp 305.500 Euro ergab. Ähnliche Prämienzahlungen gab es auch bei anderen Krankenkassen. Beispielsweise erhielt der Vorstandschef der Audi BKK, Gerhard Fuchs, 66.000 Euro zusätzlich zum Gehalt von 178.200 Euro, und der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg, Johannes Bauernfeind, erhielt 60.000 Euro Prämie zum Gehalt von 210.000 Euro. Diese Praktiken haben zu Kritik geführt, insbesondere angesichts steigender Krankenkassenbeiträge und reduzierter Leistungen für die Versicherten. Die steigenden Zusatzbeiträge und die gekürzten Leistungen spiegeln die finanzielle Schwierigkeit der Krankenkassen wider, während die Vorstandsgehälter weiterhin hoch bleiben.

Mehr dazu auf: https://www.pharmazeutische-zeitung.de Großzügige Gehaltserhöhungen trotz Milliardenloch – Pharmazeutische Zeitung