Beitrag teilen

https://www.netzwelt.de berichtet:

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab 2025 für alle gesetzlich Versicherten in Deutschland eingeführt. Hier sind die wichtigsten Punkte:

– **Start der ePA**: Die ePA startete am 15. Januar 2025 und wird in einem gestuften Verfahren eingeführt. Zunächst wird sie in Modellregionen wie Hamburg, Franken und Teilen von Nordrhein-Westfalen erprobt und getestet, bevor sie bundesweit zum Einsatz kommt[1][2][3].

– **Zugriff und Kontrolle**: Versicherte können ihre ePA über die App ihrer Krankenkasse einsehen und verwalten. Sie können festlegen, wer auf ihre Daten zugreifen darf und diese Zugriffsberechtigungen zeitlich und inhaltlich begrenzen[1][3][4].

– **Vorteile der ePA**: Die ePA bietet verschiedene Vorteile, wie z.B.:
– **Zentraler Gesundheitsordner**: Alle gesundheitsbezogenen Dokumente wie Befunde, Arztbriefe, Röntgenbilder und Medikationspläne werden an einem Ort gespeichert[1][2][4].
– **Schnellerer Behandlungsprozess**: Ärzte und Krankenhäuser können schnell auf die gespeicherten Daten zugreifen, was unnötige Doppeluntersuchungen vermeidet und die Behandlung beschleunigt[1][3][4].
– **Automatisierte Datenübertragung**: Daten werden automatisch in die ePA hochgeladen, was das Abheften von Arztbriefen überflüssig macht und ungewollte Wechselwirkungen bei der Medikation verhindert[1][3][4].

– **Sicherheit der Daten**: Die Daten werden verschlüsselt in einem geschlossenen und sicheren Netzwerk aufbewahrt. Versicherte haben die Möglichkeit, Ärzten lediglich zu erlauben, Dokumente in die ePA hochzuladen, ohne aber Einsicht in andere Dokumente zu haben[1][3][4].

– **Widerspruchsmöglichkeit**: Versicherte können der Einrichtung der ePA widersprechen. Dies ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen bei der Krankenkasse möglich. Ab Anfang März 2025 werden alle bisher nicht darin eingebundenen Versicherten in das ePA-System automatisch aufgenommen, aber sie können sich auch aktiv gegen die Einrichtung der ePA entscheiden[1][3][5].

Die ePA soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben und die Versorgung gezielt unterstützen. Sie bietet eine Reihe von Vorteilen, die die medizinische Versorgung transparenter und effizienter machen.

Mehr dazu auf: https://www.netzwelt.de Barmer, AOK, TK & Co.: Das ändert sich für gesetzlich Versicherte in den nächsten Wochen